|
|
Donnerstag, 26. Februar 2009 um 22:05 Uhr |
Internationaler Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (ISWI)Starke Wechselbeziehungen zwischen Technik und Wirtschaft und die Ausprägung hochgradig arbeitsteiliger Prozesse in allen Wirtschaftsbereichen führen zu immer komplizierteren Problemen an den Schnittstellen von Technik und Wirtschaft. Hier sind neben eigenem Fachwissen ein Verständnis der Fachsprachen und Denkweisen von Ingenieuren und Wirtschaftlern erforderlich. Dieser Bedarf verstärkt sich in dem Maße wie in Unternehmen starr gegliederte Strukturen durch flexible, internationale und kundenorientierte Organisationen abgelöst werden, in denen die Arbeitsbereiche fach-, länder- und funktionsübergreifend gestaltet sind.
Schon heute sind in der Industrie das Projekt- und Personalmanagement sowie Industriegütermarketing und Controlling (Informations- und Berichtswesen) eng mit der Produktion verzahnt. Der Studiengang ISWI setzt deshalb nach einer betriebswirtschaftlichen und technisch-naturwissenschaftlichen Grundausbildung die fachlichen Schwerpunkte auf diesen Gebieten.
Zusammengeführt und angewendet werden die theoretischen Kenntnisse in praxisorientierten Fallstudien, die in internationalen Teams bearbeitet werden, Projekten und in der Bachelorarbeit. Das Besondere des Studiengangs ist die internationale Ausrichtung: - Dies erfolgt zum einen dadurch, dass mehrere Module in englischer Sprache unterrichtet werden. In diesen Kursen nehmen Gaststudenten ausländischer Partneruniversitäten teil und erarbeiten mit den deutschen Studenten gemeinsam Falllösungen.
- Zum anderen erfolgt dies durch einen einjährigen Auslandsaufenthalt, der integrierter Pflichtbestandteil des Studienplans ist. Er setzt sich aus einem auslandsstudiensemester an einer der über 80 Partneruniversitäten und Partnerhochschulen der Fakultät aus aller Welt zusammen und einem einsemestrigen Praktikum. Auf den Auslandsaufenthalt finden Vorbereitungen durch interkulturelle Trainer statt, die Teil des Studienplans sind (Soft Skills).
Mit der technisch-wirtschaftlichen, fachübergreifenden Konzeption, dem Softskillanteil und dem insgesamt einjährigen Auslandsaufenthalt werden auch die vom Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) verlangte Teamfähigkeit und Methodenkompetenz sowie Auslandserfahrung gefördert, die für spätere Managementaufgaben erfolgskrtisch sind. Zur Hochschule Bremen |
|
|
Donnerstag, 26. Februar 2009 um 21:49 Uhr |
BerufsaussichtenAufgrund der soliden betriebswirtschaftlichen Ausbildung werden dem Absolventen dieses Studienganges zunächst dieselben Tätigkeiten offen sehen wie Absolventen mit betriebswirtschaftlichem Abschluss. Das traditionelle Berufsfeld für Wirtschaftsingenieure liegt in der Industrie. Als typische Einsatzbereiche gelten dort die Prozessfunktionen der Produkterstellung und –vermarktung wie Einkauf und Lagerhaltung, Produktion und Vertrieb /Kundenberatung, sowie die übergreifenden Funktionsbereiche wie Organisation, Personal, Datenverarbeitung, Logisitik, Betriebsrechnung /Controlling sowie Qualitäts- und Umweltsicherung. Der international ausgebildete Wirtschaftsingenieur wird bei der zunehmenden Globalisierung dieser Funktionen einen doppelten Wettbewerbsvorteil erreichen. Mit der zunehmenden Kosten und Gewinnorientierung technisch geprägter und grenzüberschreitender Dienstleistungsunternehmen (z.B. Verkehr, Kommunikation, Energieerzeugung und –verteilung, Wasserversorgung, Entsorgung) steigt auch hier der Bedarf an Wirtschaftsingenieuren dieses Studiengangs. Schließlich ist der Wirtschaftsingenieur aufgrund seiner interdisziplinären Ausbildung besonders gut für den großen und expandierenden Bereich der Unternehmensberatung geeignet. |
|
|
|
|
|